Grundstückspreise & Grundstücksverkauf

Grundstücke sind immer mehr Mangelware. Man findet kaum bebaubare Flächen, während die Nachfrage aber stetigt steigt.

Durch das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, werden die Grundstückspreise immer weiter in die Höhe getrieben. Für Grundstückseigentümer bietet sich die perfekte Gelegenheit zum Verkauf.

Letzte Überarbeitung März 2021

Thomas Beck

Thomas Beck

Immobilienexperte

Grundstückswidmung & der Preis

Maßgeblich für den Wert eines Grundstücks ist die Grundstückswidmung verantwortlich.

Sie erhalten in der Regel alle Informationen über die Widmung Ihres Grundstücks aus dem Bebauungsplan Ihrer Gemeinde. Darin erhalten Sie Auskunft, ob Ihr Grundstück bebaut werden darf und wie eine zukünftige Bebauung aussehen sollte.

Wie detailliert die Angaben sind, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab. Die Grundflächenzahl und die Geschossflächenzahl spielen dabei elementare Rollen für potenzielle Käufer.

Die Widmung eines Grundstücks hat auch starken Einfluss auf die Preise. Je nach Bundesland gibt es verschiedene Begrifflichkeiten. Grundzätzlich kann aber zwischen den folgenden drei Hauptgruppen unterschieden werden:

  • Bauland: Zur Sicherung einer geordneten Siedlungsentwicklung bzw. bebauung gedacht.
  • Verkehrsfläche: Noch nicht bebaut, aber von der Gemeinde ist eine Beeabuung geplant.
  • Grünland: Land- und Forstwirtschaft, land- und forstwirtschaftliche Hofstellen, Grüngürtel, Schutzhäuser, Parkanlagen oder auch Kleingärten

Im Notfall: Bauvoranfrage

Wenn Sie keine Informationen zu einem Bebauungsplan finden, können Sie eine vorbereitende Anfrage an die für die Bauaufsicht zuständige Behörde senden. Somit können Sie prüfen, ob das Grundstück bebaubar ist und ein konkretes Bauvorhaben durchgeführt werden kann.

Diese Variante der Bauvoranfrage ist wesentlich einfacher strukturiert und kostengünstiger als ein richtiger Bauantrag.

Dafür reichen Sie Bebauungsvorschläge für das Grundstück ein und bekommen daraufhin vom Amt einen Bescheid, der bis zu drei Jahre lang gültig ist und rechtsverbindlich Auskunft zur Bebaubarkeit gibt.

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Grundstückswert ermitteln

Beim Verkauf ist es wichtig, über den Marktwert (und nicht über den Einheitswert) eines Grundstücks Bescheid zu wissen. Lassen Sie deshalb auch Ihr Grundstück professionell bewerten. So können Sie auch den möglichen Verkaufspreis besser abschätzen. 
 
Wichtige Faktoren bei einer Bewertung sind Lage, Zuschnitt, Erschließung, Bodenbeschaffenheit, Grundbuchstand, Altlasten sowie Bebauungsgrad und Bebauungsmöglichkeit des Grundstücks.
 
Gute Immobilienmakler und Gutachter kennen womöglich auch perspektivische Entwicklungsmöglichkeiten von Grundstücken und lassen dies in die Bewertung mit einfließen.

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Die richtige Käufer-Zielgruppe

Damit Sie einen klaren Plan für den Grundstückverkauf haben, sollten Sie sich eine potenzielle Käufer-Zielgruppe ausmachen.

Dabei spielt gerade die Bebaubarkeit eine wichtige Rolle. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr ein Grundstück mit Wohn- oder Gewerbefläche bebaubar ist, dest höher sind auch die Preise. Kleine Grundstücke für Ein- oder Zweifamilienhäuser sind vor allem für Privatpersonen relevant. Bei großen Flächen besteht vor allem Interesse von Investoren und Bauträger.

Eine Fautsregel kann deshalb sein:

Kleine Grundstücke – Zielgruppe: Private

Große Grundstücke – Zielgruppe: Investoren und Bauträger

Es empfiehlt sich grundsätzlich immer, mit einem Immobilienmakler über den geplanten Verkauf zu sprechen. Dieser kann Ihnen dann genau erklären, welche Verkaufsmöglichkeiten Sie über einen Makler haben.

Die wichtigsten Dokumente beim Grundstücksverkauf

Vor dem Verkauf müssen Sie noch alle relevanten Dokumente für den Käufer zusammenstellen. Dabei lohnt es sich oftmals, einen Makler zu beauftragen, damit Sie keine Unterlagen vergessen. Die Dokumente sind von fundamentaler Bedeutung, sowohl für die Grundstücksbewertung als auch für den Entscheidungsprozess potenzieller Käufer. Für den Verkauf werden Sie folgende Unterlagen benötigen:

  • Flur- und/oder Liegenschafts-/Katasterkarte
  • Flächenwidmungs- und Bebauungsplan
  • Grundbuchauszug
  • Baulastenverzeichnis
  • Erschließungsnachweis
  • Aufnahmen des Grundstücks
  • Bauvoranfrage
  • Vermessungsunterlagen

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