Grundstück Verkaufen

Sie möchten Ihr Grundstück verkaufen? Dann sind Sie hier richtig.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, was bei Ihrem Grundstücksverkauf beachten sollten.

Letzte Überarbeitung April 2022

Thomas Beck

Thomas Beck

Immobilienexperte

1. Was ist wichtig?
2. Grundstückswidmung
3. Grundstück bewerten
4. Verkaufsunterlagen
5. Grundstück inserieren

Was ist bei einem Grundstücksverkauf wichtig?

Ein Grundstücksverkauf unterscheidet sich kaum von einem Immobilienverkauf. Wie auch beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses sind die Wertermittlung, Dokumentenvorbereitung und die Inserierung bedeutsam. Beim Grundstück ist zudem wichtig, die Widmung des Grundstücks zu kennen.

Widmung

Die genaue Grundstückswidmung ist grundlegend für den Verkaufspreis des Grundstücks. Anhand der Widmung sollten Sie aber auch Ihre Käufer-Zielgruppe festlegen.

Grundstück Wert

Der Grundstückswert sollten Sie von einem Experten bestimmen lassen. Anhand des Grundstückswerts können Sie den Verkaufspreis festlegen.

Dokumente

Für den Verkauf eines Grundstücks müssen unterschiedliche Dokumente und Unterlagen vorbereitet werden.

Inserierung

Bei der Inserierung Ihres Grundstücks ist die Wahl der Käufer-Zielgruppe und der richtigen Plattform maßgeblich für einen schnellen Verkauf.

Die Grundstückswidmung

Die Grundstückswidmung gibt an, um was für eine Art von Grundstück es sich handelt und was mit dem Grundstück gemacht werden darf.

Grundzätzlich wird zwischen den folgenden drei Hauptwidmungen unterschieden:

  • Bauland: Grundstücke mit einer Baulandwidmung sind zur Bebauung gedacht.
  • Verkehrsfläche: Verkehrsflächen sind Grundstücke, welche dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr gedacht sind.
  • Grünland/Freiland: Das sind land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, auf welchen z. B. Hofstellen, Grüngürtel, Schutzhäuser, Parkanlagen oder auch Kleingärten gebaut werden können.

Die Widmung eines Grundstücks hat starken Einfluss auf den Verkaufspreis. Je nach Widmung, ist ein Grundstück mehr oder weniger Wert. Beispielsweise sind Baugrundstücke wesentlich teurer als Frei- oder Grünland.

Aus diesem Grund sollten Sie für die Festlegung der Verkaufspreises wissen, welche Widmnung Ihr Grundstück hat.

Die erlaubte Nutzung aller Grundstücke werden im Flächenwidmungsplan der Gemeinde festgehalten. Im Flächenwidmungsplan werden unter anderem Widmung, Grundstücksgrenzen und Grundstücksnummern geregelt.

Der Flächenwidmungsplan ist öffentlich beim jeweiligen Gemeindeamt einsehbar. Sie können gegen eine geringe Gebühr auch einen Ausdruck des Flächenwidmungsplans erwerben.

Zudem stellt jedes Bundesland den Flächenwidmungsplan auch online zur Verfügung. Jedoch ist die Online-Version nicht immer rechtskräftig.

Im Notfall: Bauvoranfrage

Wenn Sie keine Informationen zu einem Bebauungsplan finden, können Sie eine Bauvoranfrage an die für die Bauaufsicht zuständige Behörde senden. Somit können Sie prüfen, ob das Grundstück bebaubar ist und ein konkretes Bauvorhaben durchgeführt werden kann.

Dafür reichen Sie Bebauungsvorschläge für das Grundstück ein und bekommen daraufhin vom Amt einen Bescheid, der bis zu drei Jahre lang gültig ist und rechtsverbindlich Auskunft zur Bebaubarkeit gibt.

Die Bauvoranfrage ist wesentlich einfacher strukturiert und kostengünstiger als ein richtiger Bauantrag.

Grundstückswert ermitteln

Beim Grundstücksverkauf sollten Sie über den Marktwert Bescheid wissen. Lassen Sie deshalb Ihr Grundstück professionell bewerten. Anhand dieser Bewerung können Sie anschließend den Verkaufspreis besser festlegen.

Wichtige Faktoren bei einer Grundstücksbewertung sind:
  • Lage
  • Widmung
  • Zuschnitt
  • Erschließung
  • Bodenbeschaffenheit
  • Bebauungsgrad
  • Bebauungsmöglichkeit

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Zudem beraten Sie unsere Experten in einem kostenlosen Beratungsgespräch über Ihre Möglichkeiten und unterstützen Sie beim einem gewinnbringenden Grundstücksverkauf.

Wichtige Dokumente beim Grundstücksverkauf

Vor dem Grundstücksverkauf sollten Sie noch alle relevanten Dokumente zusammenstellen. Die Dokumente sind von fundamentaler Bedeutung, sowohl für die Grundstücksbewertung als auch für den Entscheidungsprozess potenzieller Käufer.

Für den Verkauf werden Sie folgende Unterlagen benötigen:

  • Flur- und/oder Liegenschafts-/Katasterkarte
  • Flächenwidmungs- und Bebauungsplan
  • Grundbuchauszug
  • Baulastenverzeichnis
  • Erschließungsnachweis
  • Aufnahmen des Grundstücks
  • Bauvoranfrage
  • Vermessungsunterlagen

Die richtige Inserierung

Käufer-Zielgruppe festlegen

Damit Ihr Grundstück den richtigen Interessenten angezeigt wird, sollten Sie Ihre Käufer-Zielgruppe kennen. Bei der Beurteilung der Käufer-Zielgruppe spielt die Bebaubarkeit eine wichtige Rolle.

Während kleine Baugrundstücke vor allem für Familien und Paare interessant sind, sind Grünflächen eher für den land- und forstwirtschaftlichen Bereich von Interesse.

Grundsätzlich sollten Sie beachten:

  • Kleine Grundstücke – Sind eher für eine private Käufer-Zielgruppe geeignet
  • Große Grundstücke – Sind vor allem für Investoren und Bauträger interessant

Plattform wählen

Wenn Sie wissen, für welche Zielgruppe Ihr Grundstück geeignet ist, können Sie die passende Plattform zur Inserierung wählen.

Es gibt spezielle Plattformen für private Interessenten, für Anleger und Investoren, aber auch für land- oder forstwirtschaftliche Interessenten.

Zudem sollten Sie Ihrer Familie, Freunden und Bekannten von Ihrem Verkauf erzählen um so auch noch die Mundpropaganda anzukurbeln.

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