Superädifikat verkaufen

Erfahren Sie in diesem spannenden Blogbeitrag alles über das Thema Superädifikate und erfahren Sie, wie Sie schnell & einfach Ihr Superädifikat verkaufen können.

Thomas Beck

Thomas Beck

Immobilienexperte

Was ist ein Superädifikat?

Oft wird ein Superädifikat auch Luftkeusche genannt. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art von Bauwerk. Denn ein Superädifikat ist ein Gebäude, dass auf einem fremden Grundstück errichtet wurde. Jedoch mit der Absicht, dass diese Gebäude dort NICHT dauerhaft bleiben soll.

Das ist vor allem bei Markt- und Praterhütten, Schrebergartenhäuschen, Bootsunterstände etc. der Fall. Dafür wird meist ein Miet- oder Pachtvertrag auf eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Nach Ende der Laufzeit kann der Besitzer das Objekt dem Grundeigentümer überlassen oder muss es abreißen.

Wie wird eine Immobilie zu einem Superädifikat?

Der Grundstücksbesitzer und die Person, die beispielsweise ein Gartenhäuschen errichten möchte, müssen sich zuerst über ein Superädifikat einig sein. Ein Bauwerk kann nachträglich nicht mehr in ein Superädifikat umgewandelt werden.

Verkauf eines Superädifikats

Wenn ein Superädifikat verkauft wird, dann wird nur das Bauwerk verkauft, nicht das Grundstück dazu. Der Käufer kann mit dem Grundstücksbesitzer einen neuen Pachtvertrag schließen oder den bestehenden Pachtvertrag übernehmen.

Wichtig ist, dass der Kaufvertrag professionell erstellt wird, damit es beim Weiterverkauf oder auch beim unentgeltlichen Eigentumsübergang nicht zu Schwierigkeiten kommt. Der Eigentumsübergang erfolgt durch Urkundenhinterlegung beim zuständigen Bezirksgericht, welche den neuen Eigentümer in die Bauwerkkartei einträgt. Wird das Gebäude samt Grundstück verkauft, verliert das Superädifikat seine rechtliche Selbstständigkeit.

Steuerrecht beim Verkauf eines Superädifikat

Steuerrechtlich werden Superädifikat wie Grundstücke behandelt, weshalb die Grunderwerbssteuer auch vom Käufer zu bezahlen ist. Sollten Sie beim Verkauf Ihres Superädifikats Gewinn erwirtschaften, unterliegt dieser der Immobilienertragssteuer. Bei Schenkung oder Erbfall, wenn kein Veräußerungsgewinn entsteht, ist auch keine Immobilienertragssteuer zu entrichten.

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