Unser Verkäuferlexikon

In unserem Verkäuferlexikon finden Sie einfache Erklärungen für die unterschiedlichsten Begriffe rund um den Immobilienverkauf.

Michael Eder

Michael Eder

Immobiliengutachter

Immobilienmakler Verkauf

Begriffe rund um den Immobilienverkauf

Grundriss: Das ist die zeichnerische, zweidimensionale Abbildung Ihrer Immobilie. Potenzielle Käufer können sich dadurch einen ersten Überblick über die Raumaufteilung.

Immobilienbewertung: Eine Immobilienbewertung ist die professionelle Einschätzung des Wertes Ihrer Immobilie. Der Immobilienmakler berechnet anhand unterschiedlicher Faktoren, was Ihre Immobilie bei der derzeitigen Marktlage wert ist. Eine Bewertung ist für Sie als Immobilienverkäufer wichtig, weil Sie anhand dieser Bewertung den Verkaufspreis ideal ansetzen können.

Marktpreis: Der Marktpreis ist der durchschnittliche Preis, der zu einem bestimmten Zeitpunkt für beispielsweise ein Grundstück bezahlt wird.

Verkaufskanal: Als Immobilienverkäufer haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Immobilie zu vermarkten. Sie haben also viele potenzielle Verkaufskanäle zur Auswahl. Beispielsweise können Sie Online-Portale nutzen oder klassisch ein Inserat in einer Zeitung schalten.

Vorkaufsrecht: Wenn jemand das Vorkaufsrecht auf Ihre Liegenschaft hat, dann kann dieser Berechtigte anstelle Ihres Käufers zu den gleichen Konditionen eintreten. Wenn Sie also einen Käufer für Ihre Immobilie gefunden haben, dann müssen Sie den Vorkaufsberechtigten darüber informieren. Dieser kann dann von seinem Recht Gebrauch machen und die Immobilie kaufen.

Dokumente und Unterlagen

Baulastenverzeichnis

Im Baulastenverzeichnis werden die Baulasten jedes Grundstücks aufgeführt. Eine Baulast ist eine Handlung, die Sie als Eigentümer zu unterlassen, zu dulden oder durchzuführen haben. Da diese Baulasten oft die Eigentümer einschränken, ist dies ein wichtiges Dokument für Ihre potenziellen Käufer. Ein Beispiel: Die Erschließungsbaulast besagt, das bestimmte Flächen Ihres Grundstücks von anderen als Zu- oder Durchfahrt genutzt werden dürfen

Bebauungsplan

Im Bebauungsplan wird festgehalten, wie Sie ein Grundstück bebauen dürfen.

Bodenwert eines Grundstücks

Der Bodenwert gibt an, was Ihr Grundstück unbebaut wert ist. Dieser Wert ist wichtig für die Ermittlung Ihres Immobilienwerts.

Energieausweis

Im Energieausweis wird die Gesamtenergieeffizienz Ihrer Immobilie angegeben. Darin findet man Angaben zu den verwendeten Heizstoffen sowie Energiekernwerte des Gebäudes. Beim Verkauf Ihrer Immobilie müssen Sie den Energieausweis vorlegen können.

Exposé

Ein Exposé ist die Beschreibung Ihrer Immobilie. Es dient dazu, Ihre Immobilie besser vermarkten zu können.

Finanzierungsbestätigung der Bank

In einer Finanzierungsbestätigung erklärt ein Finanzinstitut, dass es die Investition in beispielsweise ein Haus durchführt. Dass heißt, dass beispielsweise der Käufer Ihres Hauses von der Bank eine Finanzierung für den Hauskauf erhält.

Grundbuch(auszug)

Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis. Darin wird jedes Grundstück eines Bezirks auf einem Grundstücksblatt eingetragen. Dieses Verzeichnis wird immer beim Amtsgericht geführt und kann dort auch eingesehen werden. Auf einem Grundbuchauszug können Sie also wichtigen Infos zu Hypotheken und Eigentümerverhältnissen sehen.

Parifizierung

Eine Parifizierung (oder Nutzwertgutachten) gibt die Eigentümerverhältnisse einer Liegenschaft an. Beispielsweise werden bei einem Wohnhaus darin die Anteile der einzelnen Miteigentümer festgehalten.

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Wertermittlungsverfahren einfach erklärt

Es gibt in Österreich drei bekannte Wertermittlungsverfahren. Das Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren. Diese unterscheiden sich vor allem in den Punkten Anwendung und Berechnung.

Vergleichswertverfahren

Beim Vergleichswertverfahren wird die zu bewertende Immobilie mit ähnlichen Immobilien verglichen. Dieses Verfahren kommt vor allem bei der Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken zum Einsatz.

Weitere wichtige Informationen zum Vergleichswertverfahren.

Ertragswertverfahren

Grundsätzlich dient es einer möglichen Prognose für Miet- oder Pachterträge. Es wird aber auch bei Behörden und Finanzinstituten angewendet. Wichtig bei der Berechnung sind unter anderem der Bodenwert, die Bodenwertverzinsung, der Liegenschaftszins sowie mögliche Miet- oder Pachterträge.

Weitere wichtige Informationen zum Ertragswertverfahren.

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren berechnet, was es Kosten würde, die Immobilie in dieser Form zu bauen bzw. auszustatten. Es kommt bei der Verkehrswertermittlung von Eigentumswohnungen und Ein- bzw. Zweifamilienhäuser zur Anwendung.

Weitere wichtige Informationen zum Sachwertverfahren.

Steuer- und Zinsbegriffe im Überblick

geld-sparen-umschuldung

Einkommensteuer- pflicht

Als natürliche Person mit Wohnsitz in Österreich sind Sie einkommenssteuerpflichtig. Das heißt, dass all Ihre in- und ausländischen Einkünfte der Einkommensteuer unterliegen. Das kann speziell für Mieteinkünfte relevant sein.

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Immobilien- ertragssteuer

Die Immobilienertragssteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Gewinne von Immobilien- und Grundstücksverkäufe. Seit April 2012 unterliegen sämtlich Gewinne aus privaten Immobilienverkäufen der Einkommensteuerpflicht.

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Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt immer dann an, wenn der Eigentümer eines Grundstücks gewechselt wird. Im Allgemeinen beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 % der Bemessungsgrundlage.

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Liegenschafts- zinssatz

Dieser Zinsbegriff findet man vor allem im Zusammenhang mit dem Ertragswertverfahren. Er ist dabei einer der Werte, die zur Bewertung einer Immobilie benötigt werden. Grundsätzlich ist er jener Zinssatz, mit dem der Grund einer Liegenschaft verzinst wird.